Endokrine Orbitopathie

Die endokrine Orbitopathie ist eine autoimmune Erkrankung der Augen bzw. des periokulären Gewebes in der Augenhöhle, welche häufig in Zusammenhang mit Schilddrüsenerkrankungen auftritt. Der Schweregrad und der Verlauf der Erkrankung können von sehr mild bis zu sehr schwerwiegend sein. Dies kann von verschiedenen Risikofaktoren beeinflusst sein. Insbesondere weiss man, dass bei Rauchern deutlich schlechtere Krankheitsverläufe bestehen.

Grundsätzlich verläuft die endokrine Orbitopathie in zwei Phasen:

  1. Die entzündliche Phase, welche im Durchschnitt 1,5 – 2 Jahre dauert. In dieser Phase können sich die Augenbefunde sehr schnell verändern und es wird vor allem medikamentös und/ oder auch mit einer lokalen Bestrahlung behandelt.
  2. Die ruhige Phase, in welcher sich die Befunde nicht mehr oder nur sehr wenig verändern. Hier wird therapeutisch bei Bedarf vor allem chirurgisch vorgegangen.

Regelmässige Kontrollen sind v.a. in der ersten Phase der Erkrankung wichtig. Im späteren Verlauf können die Kontrollen in grösseren Abständen durchgeführt werden.

Sprechstunde für Endokrine Orbitopathie